Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt

Das Verhältnis von Säuren zu Basen ist für die Funktion aller Stoffwechselvorgänge im Organismus von großer Bedeutung. Für einen normalen Stoffwechsel ist ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen erforderlich. Dieses Gleichgewicht ist entscheidend für die Struktur und Funktion von Proteinen, die Permeabilität von Membranen, die Verteilung von Elektrolyten sowie die Funktion des Bindegewebes.

Damit die vielfältigen Prozesse in unserem Körper geregelt ablaufen können, muss der pH-Wert des Blutes sowie der extra- und intrazellulären Kompartimente unter allen Umständen innerhalb einer geringen Schwankungsbreite konstant gehalten werden. Dazu sind verschiedene Puffersysteme (Regulationssysteme, die Säure- bzw. Basenüberschüsse kompensieren) vorhanden, die ständig entsprechend der aktuellen Säure- bzw. Basenbelastung des Organismus in Anspruch genommen werden.

Störungen im Säure-Basen-Haushalt des Körpers führen zu Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose (Untersäuerung) und wirken sich lebensbedrohlich aus.

Was sind Säuren, was sind Basen?

Wasser (H2O) ist pH-Wert neutral und besteht aus einem positiv geladenen Wasserstoffion H+ und einer negativ geladenen OH-Gruppe.
Überwiegen in einer Lösung die freien H+ Ionen, ist sie sauer, sind dagegen mehr OH Ionen frei, ist die Flüssigkeit basisch.

Was ist der pH-Wert?

Der pH-Wert (potentia hydrogenii) ist das Maß für die Konzentration der Wasserstoffionen in einem Liter Lösung.

  • pH 1 = stark sauer
  • pH 7 = neutral
  • bis pH 14 = basisch

Der pH-Wert von Körperflüssigkeiten:

Blut 7,35 – 7,45
Speichel 7,5
Bauchspeichel 8,8
Harn 6,5 – 7,0
Fruchtwasser 8,0 – 8,5
Samenflüssigkeit 7,5 – 8,0

Eine Verschiebung des pH-Werts in den sauren Bereich kann verschiedene Gründe haben.
Säuren entstehen durch körpereigene Stoffwechselvorgänge (endogen), zugeführte Nahrungs- und Genussmittel sowie durch verschiedene exogene Einflüsse.

Die Basenprdukte von Dr. Töth bringen den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot!