Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren (Essential Fatty Acids - EFAs -)

Fette wurden lange Zeit undifferenziert als Dickmacher verschrien. Heute weiß man, dass Fett nicht gleich Fett ist und bestimmte Fette bzw. Fettsäuren von unschätzbarem gesundheitlichem Wert sind.

Essentielle Fettsäuren können vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden. Sie müssen daher regelmäßig, in ausreichender Menge und im richtigen Mischungsverhältnis über die Nahrung zugeführt werden.

Insbesondere die ungesättigten essentiellen Fettsäuren sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen verantwortlich. Sie sorgen für ein reibungslos funktionierendes Herz-Kreislauf- und Immunsystem, unterstützen die Gehirnfunktionen, halten die Gelenke beweglich, sorgen für gute Laune, helfen Übergewicht zu vermeiden und spielen möglicherweise sogar bei der Krebsvorbeugung eine Rolle.

Ungesättigte Fettsäuren sind physiologisch aktive Fettsäuren, deren Kohlenstoffketten eine bis mehrere Doppelbindungen aufweisen. Anhand der Position der ersten Doppelbindung, gerechnet vom Ende der Kohlenstoffkette aus (Omega = letzter Buchstabe im griechischen Alphabet), werden sie in Omega-3, Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren unterteilt.

Zu den Omega-3 Fettsäuren zählen die Alpha-Linolensäure (Alpha Linolenic Acid, ALA), die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexaensäure (DHA). Eine hohe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren bietet einen effektiven Schutz des Herz-Kreislaufsystems
(Circulation 2002; 106:2747-2757).

Hochwertige Alpha-Linolensäure liefert vor allem Leinöl. EPA und DHA findet sich in nennenswerten Mengen nur in fettreichen Meeresfischen wie Hering, Makrele, Lachs oder Thunfisch.

Zu den Omega-6 Fettsäuren zählen die Gamma-Linolen- (GLA) und die Linolsäure (Linoleic Acid). Studien zufolge fördern sie die Funktion von Gelenken, Bindegewebe und Haut (Am J Clin Nutr 2000; 71:1 (Suppl):367-372). Hohe Gehalte an Omega-6-Fettsäuren weisen Borretschöl (bis zu 25% GLA) und die Öle von Nachtkerzen und Schwarzen Johannisbeeren auf.

Linolensäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega-6) sind die Ausgangssubstanzen für die Synthese von Eicosanoiden wie Prostaglandinen, Prostacyclinen, Thromboxanen und Leukotrienen. Diese „Gewebehormone“ sind an einer Vielzahl von Zellfunktionen und Regulationsprozessen beteiligt.

Die bekannteste Omega-9 Fettsäure ist die Ölsäure, die sich vor allem in Olivenöl befindet. Sie ist zwar nicht unbedingt essentiell, ihre gesundheitliche Bedeutung ist jedoch unbestritten. So werden dem hohen Anteil von Olivenöl an der mediterranen Kost u.a. die -trotz des hohen Fettkonsums- erstaunlich robusten Arterien der Mittelmeeranrainer zugeschrieben.

In der durchschnittlichen westlichen Ernährungsweise hat sich das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren von 2:1 zu 1:6 gedreht. Neben dem hohen Anteil schädlicher gesättigter Fettsäuren (siehe unten) wird auch die Umkehrung dieses Mischungsverhältnisses von Ernährungswissenschaftlern in direkten Zusammenhang mit dem Auftreten typischer Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht.

Hinweis:
Die schädlichen gesättigten Fettsäuren sind hauptsächlich in Fleisch,Wurst, Butter und Kokosfett vorhanden. Sie erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und führen zu Fettstoffwechselstörungen.

Nature’s Plus Omega Fettsäuren sind toxinfrei. Sie erfüllen die höchsten
Reinheitsgebote, wie sie im kalifornischen Umweltgesetz festgelegt sind. Dieses „Proposition 65“ genannte Gesetz beinhaltet die striktesten Umweltvorschriften aller Industrieländer. (siehe http://www.oehha.ca.gov/prop65.html)